Abstract. Nach der Revision der Gattung Hypsilurus (Manthey & Denzer 2006) und einer danach erfolgten Neubeschreibung (Kraus & Myers 2012) beinhaltete die Gattung 20 Spezies. Die australischen Arten H. boydii (Macleay, 1884) und H. spinipes (A. Duméril, 1851) sowie die weitverbreitete Art H. dilophus (Duméril & Bibron, 1837) wurden später in die Gattung Lophosaurus Fitzinger, 1843 überführt (Denzer & Manthey 2016). Demnach enthält die Gattung Hypsilurus derzeit 17 valide Arten, die ausschließlich auf Neuguinea, den vorgelagerten Inseln sowie auf den Kai- und Aru-Inseln, dem Bismarck-Archipel und den Salomonen vorkommen. Kennzeichnend sind ihre homogene Rückenbeschuppung sowie ihr langer Schwanz, dessen Länge (SL) meist das 2,8fache der KopfRumpf-Länge (KRL) übersteigt. Von Ausnahmen abgesehen ist ein Geschlechtsdichromatismus nur schwach ausgeprägt, auch ist die Schwanzwurzel der Männchen meist nicht deutlich angeschwollen, so dass es mitunter schwerfällt, Männchen von Weibchen zu unterscheiden. Kraus (2010) erweitert die Verbreitungsgebiete für fünf Arten
durch zahlreiche neue Fundortangaben, die auf Hypsilurus-Exemplaren zweier Museen beruhen. Leider sind die Kenntnisse über ihre Lebensweise sowie ihre genaue – im Speziellen ihre vertikale – Verbreitung für eine Reihe von Arten nicht nur lückenhaft, sondern absolut ungenügend. Zudem fehlt überwiegend gutes Fotomaterial mit genauen Fundortangaben. Weiterhin ist nahezu nichts über das Farbwechselvermögen, das vielen Agamen eigen ist, bekannt.
CONSERVATION /IN SITU/

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